Dreieich, 07. Mai 2004. Das Fräuleinwunder en miniature gastiert seit heute im Odenwald- und Spielzeugmuseum Michelstadt und ist im Rahmen einer Sonderausstellung 45 Jahre Barbie - Mythos einer Ankleidepuppe bis zum 29. August diesen Jahres dort zu sehen. Feierlich eröffnet wurde das Programm am gestrigen Tage durch den Bürgermeister von Michelstadt Reinhold Ruhr und den Landrat des Odenwaldkreises Horst Schnur.
Hintergrund dieser Ausstellung ist die kulturhistorische Komponente, die Barbie in ihren verschiedenen Facetten von Musik über Mode bis hin zu Trends zeigt. Neben Produkten aus dem vergangen Jahr sind auch zahlreiche Objekte der letzten vier Dekaden liebevoll im Museum inszeniert. Angefangen mit der Ersten Barbie aus dem Jahre 1959 bis hin zu begehrten Sammlerpuppen von Bob Mackie. Darüber hinaus können auch einige Kunstobjekte, die 1994 anlässlich des 35jährigen Jubiläumsprojektes Kunst, Design und Barbie von Designern wie beispielsweise Rena Lange, Joop und Bogner kreiert wurden, bewundert werden.
Das Programm ist kontrastreich wie Barbie selbst - von A wie Afrikanische Barbie bis hin zu Z wie Zuckerfee Barbie. Die Ausstellung bietet einen Einblick in die bunte Welt der berühmtesten Ankleidepuppe aller Zeiten, die am 09. März 1959 das erste mal auf der New Yorker Spielwarenmesse der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Damals noch recht bescheiden und unscheinbar, hat sie sich im Laufe der letzten 45 Jahre zu einer Stilikone entwickelt, die inzwischen mehr ist, als nur eine Ankleidepuppe. Barbie ist Kult, Kunstobjekt und Mythos in einem und begeistert Kinder wie erwachsene Sammler gleichermaßen.
Stets dem jeweils aktuellen Zeitgeist angepasst, verkörpert Barbie die Mode-, Frisuren- und Make-up-Trends der letzten 45 Jahre und ermöglicht dem Betrachter somit eine unterhaltsame Reise in die Vergangenheit. Aber auch der gesellschaftliche Wandel, gerade im Bezug auf die Rolle der Frau, wurde durch Barbie auf besondere Weise interpretiert. War sie anfänglich noch als Model tätig, erweiterte sich das Spektrum ihrer Talente sehr schnell. Bis heute hat sie über 90 verschiedene Berufe von Astronautin und Lehrerin bis hin zu Ärztin und Pilotin ausgeübt. Und wer glaubt, sie sei Amerikanerin, der irrt gewaltig. Denn sie hat bereits 45 verschiedene Nationalitäten in Form der Dolls of the World repräsentiert und wird heute in mehr als 150 Ländern weltweit verkauft. Barbie ist somit ein echter Globetrotter.
Neben einer umfangreichen Sammlung an Puppen gibt es darüber hinaus auch Vorführungen der bereits erschienenen Barbie Videofilme Nussknacker, Rapunzel und Schwanensee. Kinder können sich außerdem in einem speziell für sie eingerichteten Spielzimmer vergnügen und den Besuch im Museum somit fantasievoll ausklingen lassen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.michelstadt.de.
Besuchszeiten: Dienstag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr
Eintrittspreise: € 3,00 und ermäßigt € 1,50
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