Wir schreiben das Jahr 1930. Während noch immer die Wolken der Wirtschaftskrise ihre dunklen Schatten werfen, stellt eine eben erst gegründete Spielzeugfirma der Welt ihre "16 Hoffnungsvollen" ("16 Hopefuls") vor. Die in diesen 16 Spielzeugen eingefangenen lustigen und magischen Elemente wurden zur herausragenden Eigenschaft der neu gegründeten Spielzeugfirma. Sie begleiteten sie durch ihre ereignisreiche 75-jährige Geschichte, während ihr Name zum weltgrößten und vertrauenserweckendsten Namen im Bereich der Vorschulspielzeuge wurde - Fisher-Price.
Alles begann mit drei energiegeladenen Unternehmern, die sich die Verbindung zu ihrem "inneren Kind" bewahrt hatten. Herm Fisher arbeitete vorher in der Fertigung, dem Vertrieb und der Marketingabteilung einer Firma in Churchville, New York, die Spiele herstellte. Irving Price hatte sich frühzeitig von seiner Karriere bei F.W. Woolworth and Company, dem zu dieser Zeit größten Kaufhaus des Landes, verabschiedet und zur Ruhe gesetzt. Helen Schelle war Eigentümerin des Penny Walker Toy Store in Binghampton, New York.
Neben ihrer umfangreichen Erfahrung teilten die drei Firmengründer eine gemeinsame Vision. Ein früher Leitsatz für das neue Geschäft, der während der gesamten 75 Jahre befolgt wurde, besagte, dass jedes Fisher-Price Spielzeug "immanenten Spielspaß, Einfallsreichtum, eine starke Konstruktion, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und Action" beinhalten sollte. Das Credo besagte weiterhin: "Am meisten lieben Kinder spaßige, freundliche Spielzeuge mit lustigen Aktionen; Spielzeuge, die ihre Fantasie anregen; Spielzeuge, die etwas Neues, Überraschendes und Lustiges tun. Diese Idee ist so einfach, dass sie manchmal übersehen wird - falls Sie Ihre eigenen Kindertage vergessen haben sollten, probieren Sie es einfach mit einem Kind in Ihrer Nähe aus."
Das Trio richtete den Firmenhauptsitz für die Produktion in einem einfachen Betonbau in East Aurora, New York, einem kleinen Dorf 20 Meilen südöstlich von Buffalo, ein. Der Zusammenhalt der Firma, die anfänglich 15 Mitarbeiter zählte, die fast alle aus der unmittelbaren Umgebung stammten, lag in dem starken Vertrauen in ihre Gründer und der Erkenntnis, dass ein einheitliches Ziel erforderlich ist, um den Erfolg der Firma im aktuellen wirtschaftlichen Klima sichern zu können.
Trotz des wirtschaftlichen Rückgangs in den späten 30er Jahren wuchs das Interesse der Verbraucher an den Fisher-Price Spielzeugen kontinuierlich. Besonders deutlich wurde dies nach der Einführung des Snoopy Sniffer, diesem echt aussehenden schwarz-weißen Hund, der die Erwartungen von Fisher-Price in solch einem Maße übertraf, dass die Firma Probleme hatte, allen Aufträgen nachzukommen.
Während des wirtschaftlichen Aufschwungs der 50er Jahre erkannte Fisher-Price die Vielseitigkeit und steigende Beliebtheit von Plastik und begann mit der Verwendung dieses Materials in seinen Spielzeugen. Das erste Spielzeug dieser Art war die Buzzy Bee. Das Plastik ermöglichte es den Designern, die Spielzeuge lebendiger und langlebiger zu gestalten. Am Ende dieses Jahrzehnts umfasste die Fisher-Price Kollektion 39 Spielzeuge, von denen über die Hälfte farbenfrohes, haltbares Plastikmaterial enthielten. Die beiden neuen Spielzeuge, die im Jahr 1957 eingeführt wurden, die Spielperlen und der Corn Popper, spiegelten die Qualität und den Einfallsreichtum der Fisher-Price Spielzeuge wider und sind auch heute noch Klassiker der Produktreihe.
Gegen Ende der 50er Jahre stellte Fisher-Price den Vorläufer einer der langlebigsten und beliebtesten Marken der gesamten Spielzeugindustrie vor - den Safety School Bus. Der Safety School Bus enthielt sechs kleine, herausnehmbare Holzfiguren, die den Spaß am Spiel derart steigerten, dass aus ihnen eine ganze Reihe von Spielsets hervorging, wie zum Beispiel ein Bauernhof, ein Haus, eine Schule und eine Werkstatt. Diese "Play Family"-Spielsets wurden schließlich zur Welt der Little People, die jetzt seit über vier Jahrzehnten Kleinkindern helfen, heranzuwachsen und die Welt um sie herum zu entdecken.
Zu Beginn der 60er Jahre stellte Fisher-Price ein weiteres Produkt vor, das ebenfalls zu einem Klassiker und Symbol für Fisher-Price werden sollte - die Farbring Pyramide. Dieses einfache Steckspielzeug wurde als Lernspielzeug eingeführt und machte das Bestreben der Firma deutlich, Produkte zu schaffen, die Spaß am Spiel mit bestimmten Eigenschaften verbinden, die dem Entwicklungsstand des Kindes entsprechen.
Im Jahr 1961 betrat Fisher-Price mit der Einrichtung des Fisher-Price Spielzeug-Forschungslabors absolutes Neuland. Als erstes seiner Art in der Spielzeugindustrie bot das Spielzeug-Forschungslabor einen Ort, an dem Designer und Ingenieure Kinder beim Spiel mit den Produkten beobachteten und eine direkte Rückmeldung von den "wahren Experten" erhalten konnten. Der Erfolg des Spielzeug-Forschungslabors setzte sich über die folgenden Jahrzehnte hinweg fort und bildet bei Fisher-Price auch heute noch den Mittelpunkt bei der Entwicklung von Spielzeugen.
Kurz vor Ende der 60er Jahre stimmten Herm Fisher und die Aktionäre von Fisher-Price der Übernahme der Firma durch The Quaker Oats Company zu. Diese Übernahme führte Fisher-Price in eine neue Ära des Wachstums, der internationale Ausbau wurde beschleunigt. Fisher-Price startete seine Produktreihe der Kleinkindspielzeuge für Krippen und Laufgitter ("Crib and Playpen"). Die Firma expandierte in weiteren neuen Bereichen wie zum Beispiel Kunst und Kunsthandwerk, Puppen und Lastwagen und zum ersten Mal wurde eine nationale Fernsehwerbung als Medium genutzt, um Fisher-Price Spielzeuge bei Eltern bekannt zu machen.
Mitte der 80 Jahre stellte Fisher-Price seine erste Produktreihe im Bereich Babyausstattung vor, die Artikel wie Hochstühle, Kinderzimmerlampen und Wickeltaschen enthielt. Mit der Stärke und dem Vertrauensvorschuss des Namens Fisher-Price im Rücken wurde diese Produktlinie zu einem überwältigenden Erfolg. Intern als Babygear bekannt, umfasst die Produktlinie heute technologisch und gestalterisch führende, innovative Produkte, wie zum Beispiel Babywippen, Babyfone, Babyschaukeln und andere, die gut für Mama und gut für das Baby sind, und es seit 2004 auch in Deutschland gibt. Damit war die Firma nicht länger ausschließlich eine Spielzeugfirma.
Fisher-Price Toys änderte dann schließlich seinen Namen zu Fisher-Price. Diese Namensänderung spiegelte die Ausweitung der Firma in den neuen Bereichen Babyausstattung, Lizenz- und andere nicht-spielzeugbezogene Kinderprodukte wider. Für eine kurze Zeit expandierte die Firma auch in das Segment der Spielzeuge für Kinder über fünf Jahre.
Im Jahr 1990 beschloss The Quaker Oats Company, den Geschäftsbereich Fisher-Price auszugliedern. Fisher-Price Inc. wurde zu einer selbstständigen und ab Juni 1991 an der New Yorker Börse gehandelten Firma. Ein neues Management-Team nahm seine Arbeit bei Fisher-Price auf und lenkte den Fokus wieder auf das Kerngeschäft, die Kleinkind- und Vorschulspielzeuge.
Im November 1993 vereinigten die Aktionäre von Fisher-Price und Mattel ihre Kräfte und dank Mattels starkem Netzwerk von Niederlassungen in Europa, Lateinamerika und Asien bedeutete diese Fusion für Fisher-Price ein bemerkenswertes Wachstum auf den internationalen Märkten.
Die 90er Jahre sollten ein Jahrzehnt des Wachstums bleiben. Mattel kaufte Kransco auf, den Hersteller batteriebetriebener Fahrzeuge, den Power Wheels, und übertrug die Entwicklung dieser Marke an Fisher-Price. Die Produktreihe der Power Wheels beinhaltet Kleinausgaben einiger der beliebtesten Fahrzeuge von heute, man denke beispielsweise an den Jeep Wrangler, den Ford F-150, den Chevy Silverado, den Volkswagen Beetle, ein Harley Davidson Motorrad und seit neuestem den Cadillac Escalade (Diese Produktlinie ist zur Zeit nicht in Deutschland, Österreich und Schweiz verfügbar.).
Im Frühjahr 1997 wuchs die Mattel Fisher-Price Franchisekette durch eine Fusion mit Tyco Toys Inc., dem Hersteller von Vorschulspielzeugen wie Matchbox, Tyco R/C, View Master, Magna Doodle und der Sesamstraße. Als Teil der Umstrukturierung wurde der Name Fisher-Price zur Dachmarke für alle Kleinkind- und Vorschulproduktreihen von Mattel. Heute umfasst Fisher-Price Brands Kernmarken wie View Master, Doodle Pro (ehemals Magna Doodle), Little People, Power Wheels und Rescue Heroes.
Unter dem Namen Fisher-Price Brands laufen auch Produktreihen mit Figuren aus der Sesamstraße, Blues Clues, Winnie Puuh, Barney und Dora the Explorer. Diese auf der Unterhaltungsbranche basierenden Spielzeug-Produktreihen sind als Fisher-Price Friends bekannt und werden in den Firmenbüros in New York City entwickelt und vermarktet.
Im Jahr 2000 wurde Fisher-Price durch Equitrend Surveys als "eine der Top Ten Marken der 90er Jahre" ermittelt. Nach Aussagen der Marktforschungsinstitute ist Fisher-Price heute weltweit die Nummer 1 aller Marken für Kleinkind- und Vorschulspielzeuge mit einem beeindruckenden Markenwiedererkennungswert von 100% in den USA sowie einer weltweiten Markenbekanntheit in anderen entwickelten Märkten, die deutlich über dem der Mitbewerber liegt (basierend auf passiver Markenbekanntheit).
Nach 75 Jahren verfügt Fisher-Price über die bekannteste und vollständigste Produktreihe von Vorschulspielzeugen weltweit. Ein früher Slogan der Firma "Unsere Arbeit ist ein Kinderspiel" bleibt für immer gültig, denn Fisher-Price wird seinem Erbe auch im Jahr 2005 und darüber hinaus gerecht werden. Ein Erbe, auf das Herm Fisher, Irving Price und Helen Schelle sehr stolz wären.
Historischer Rückblick
Die 30er Jahre
- Herbert Hoover ist Präsident der USA.
- Ein Laib Brot kostet US$ 0,09.
- Eine Gallone (circa 4,4 l) Milch kostet US$ 0,56.
- Eine Gallone (circa 4,4 l) Benzin kostet US$ 0,10.
- Tiefkühllebensmittel erobern den Markt.
- Jesse Owens gewinnt bei den Olympischen Spielen 1936 vier Goldmedaillen.
- Herm Fisher und Irving Price gründen Fisher-Price Toys.
Herman G. Fisher war der frühere Präsident und Geschäftsführer von All-Fair Toys and Games in Churchville, NY. Irving Price hatte sich nach einer erfolgreichen Karriere bei F.W. Woolworth & Company frühzeitig zur Ruhe gesetzt und war nun Bürgermeister von East Aurora.
Fisher brachte viele Arbeiter und Designer von All-Fair Toys sowie seine Geschäftspartnerin Helen Schelle mit in die Firma ein. Schelle konnte aus ihrer Zeit als Geschäftsführerin des Penny Walker Toy Store in Binghampton, New York umfangreiche Einzelhandelserfahrungen vorweisen und hatte einen guten Riecher für Produkte. Sie war ein wesentlicher Faktor für den Erfolg von Fisher-Price und wird daher als Mitgründerin der Firma angesehen.
Am 9. September 1930 wird Fisher-Price Toys Inc. mit Firmensitz in der 70 Church Street, East Aurora, New York von Herman G. Fisher und Irving Price offiziell amtlich eingetragen.
1931 Dr. Doodle, Granny Doodle und 14 weitere Spielzeuge werden als Teil einer neuen Produktreihe, den "16 Hopefuls" ("16 Hoffnungsvollen"), auf der Spielzeugmesse in New York vorgestellt. Die Spielzeuge reflektieren den Einfluss von Margaret Evans Price, einer landesweit bekannten Autorin und Illustratorin von Kinderbüchern und Ehefrau von Irving Price.
1931 Die erste Lieferung von Spielzeug wird an Macy's Departement Store in New York geliefert.
1933 Erster internationaler Verkauf von Fisher-Price Spielzeugen an Harrods in London.
1934 Herm Fishers Mutter, eine Lehrerin, prägt den Begriff "Vorschul"-Spielzeuge.
1935 Einführung des ersten Fisher-Price Disney-Spielzeugs - Mickey Mouse Band - und des ersten Popeye-Spielzeugs.
1936 Fisher-Price erzielt aus einem Umsatz von US$ 250.000,00 seinen ersten Gewinn in Höhe von US$ 3.000,00.
1938 Einführung des Snoopy Sniffer. Der Snoopy Sniffer durchläuft verschiedene Designänderungen und bleibt 44 Jahre lang Bestandteil der Fisher-Price Kollektion.
Die 40er Jahre
- Franklin D. Roosevelt ist Präsident der USA.
- Das Radar wird entdeckt.
- Eine Gallone (circa 4,4 l) Milch kostet US$ 0,50.
- Eine Gallone (circa 4,4 l) Benzin kostet US$ 0,17.
- Das durchschnittliche Familieneinkommen liegt bei US$ 1.200,00.
- Das Elektronenmikroskop wird erfunden.
1946 Fisher-Price erwirbt sechs Morgen Land in der Girard Avenue in East Aurora, New York, die zum dauerhaften weltweiten Firmenhauptsitz von Fisher-Price werden.
1946 Die erste neue Spielzeugreihe seit 1942 wird vorgestellt.
1948 Der Musikelefant von Fisher-Price wird bei der Republican National Convention präsentiert.
1949 Erster "Truthahn-Tag" - jeder Angestellte in den USA erhält zu Thanksgiving einen kostenlosen Truthahn, eine Tradition, die bis heute fortgeführt wird.
Die 50er Jahre
- Harry S. Truman ist Präsident der USA.
- Eine Gallone (circa 4,4 l) Milch kostet US$ 0,82.
- Eine Gallone (circa 4,4 l) Benzin kostet US$ 0,20.
- Autokinos werden zu einer beliebten Attraktion in den USA.
- Erster Einsatz von Elektrizität aus Atomenergie.
- Beliebte Songs im Radio sind zum Beispiel Mona Lisa, Sam's Song und Sentimental Me.
1950 Fisher-Price verwendet zum ersten Mal Plastik für ein Spielzeug: die Flügel der Buzzy Bee. Bei den ersten Experimenten mit Plastik ist die Firma sehr vorsichtig, doch bald schon erweist sich das neue Material bei einer Vielzahl von Anwendungen als haltbar und flexibel.
1955 Nach 25 Jahren beschäftigt die Firma jetzt 355 Mitarbeiter, ein beeindruckender Anstieg von den ursprünglich 15 Beschäftigten im Jahr 1930.
1957 Helen Schelle geht in den Ruhestand.
1957 Die klassischen Spielperlen, der Corn Popper und das Xylophon werden eingeführt.
1959 Einführung des Safety School Bus. Mit seinen herausnehmbaren Figuren ist er ein Vorläufer der heutigen Little People.
1959 Fisher-Price baut zum ersten Mal eine Musikdosenmechanik in seine Spielzeuge ein.
Die 60er Jahre
- Dwight D. Eisenhower ist Präsident der USA.
- Eine Gallone (circa 4,4 l) Milch kostet US$ 1,04.
- Die XVII Olympischen Spiele finden in Rom, Italien statt.
- Der erste Wettersatellit wird erfunden.
- Alan Shepard ist der erste Amerikaner im Weltraum.
- Martin Luther King, Jr. hält seine berühmte Rede "Ich habe einen Traum ...".
- Präsident John F. Kennedy wird in Dallas, Texas ermordet. Lyndon B. Johnson wird sein Nachfolger als Präsident der Vereinigten Staaten.
- Neil Armstrong und Buzz Aldrin betreten als Besatzung von Apollo XI als erste Menschen den Mond.
1961 Das Plappertelefon, ein zeitloser Klassiker, wird eingeführt.
1961 Fisher-Price erhält für Snoopy Sniffer und seine Freunde das Good Housekeeping Seal of Approval - ein Gütesiegel.
1961 Das Spielzeug-Forschungslabor, ein offizielles Testzentrum für Kinder zum Testen von Spielzeugen wird in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung gegründet. Es war das erste seiner Art in der Spielzeugindustrie.
1962 Die Farbring-Pyramide wird eingeführt. Dreiundvierzig Jahre und etliche Designänderungen später ist sie heute immer noch das meistverkaufte Produkt aus der Fisher-Price Kollektion.
1963 Erste Werbeanzeige in einem nationalen Magazin, dem Woman's Day Magazine.
1966 Irving Price zieht sich von seinem Posten als Vorstandsvorsitzender, den er 35 Jahre lang ausgeübt hatte, in den Ruhestand zurück.
1968 Der Play Family Bauernhof wird als das erste Flagschiff für die heutige Welt der Little People eingeführt.
1969 Quaker Oats kauft Fisher-Price auf, wodurch das Wachstum der Firma eine enorme Beschleunigung erfährt.
1969 Herman Fisher geht als Vorstandsvorsitzender von Fisher-Price in den Ruhestand.
Die 70er Jahre
- Richard M. Nixon ist Präsident der USA.
- Das Alter für die Wahlberechtigung wird in den USA auf 18 Jahre herabgesetzt.
- Apollo 13 startet ihren Flug.
- Eine Gallone (circa 4,4 l) Milch kostet US$ 1,32.
- Eine Gallone (circa 4,4 l) Benzin kostet US$ 0,40.
- Der erste Earth Day wird gefeiert.
- Die Floppy Disk und der Barcode werden erfunden.
- Beliebte Songs im Radio sind Close to You, Let it be und American Woman.
1971 Ein wirklich neues Produkt auf dem Markt, der Musical Box Plattenspieler, sozusagen der erste Schallplattenspieler eines Kindes.
1973 Die Crib and Playpen (Krippe und Laufgitter)-Produktlinie wird eingeführt. Dazu gehören Musikmobile, Activity Center, Fitnesscenter, Fühlball und die klassischen Spielperlen. Diese Spielzeuge gehören zu einer neuen Reihe von 14 Spielzeugprodukten, die speziell für Babys entwickelt wurden.
1974 Fisher-Price nimmt zum ersten Mal mit einem Festwagen, der dem Little People Zirkuszug nachempfunden ist, an der Macy's Thanksgiving Day-Parade teil.
1977 Eine Lizenzvereinbarung mit Henson Associates, den Erfindern der preis-gekrönten Muppets, führt zur Entwicklung von "Kermit der Frosch", "Miss Piggy" und anderen liebenswerten Figuren, die den Plüschspielzeugmarkt im Sturm erobern.
Die 80er Jahre
- James E. Carter und Ronald W. Reagan sind in den 80er Jahren Präsident der USA.
- Im Rahmen eines republikanischen Streichs gegen Carter wird Ronald W. Reagan zum Präsidenten gewählt.
- Der Mindestlohn in den USA beträgt US$ 3,10.
- Das Imperium schlägt zurück kommt in die Kinos und begeistert sämtliche Star Wars Fans.
- Der Vulkan Mt. St. Helens bricht aus.
- CNN wird der erste 24-Stunden-Nachrichtensender.
- Die Berliner Mauer fällt.
1980 Fisher-Price feiert seinen 50. Geburtstag. Die Firma produziert für die 300 besten Kunden eine limitierte Auflage von Reproduktionen des Dr. Doodle, die heute einen Wert von US$ 300,00 pro Stück haben.
1984 Zum ersten Mal erweitert Fisher-Price seine starke Bindung zu den Eltern und ergänzt sein Angebot um Produkte aus dem Nicht-Spielzeugbereich. Dabei handelt es sich um Babyausstattungsprodukte, wie zum Beispiel Hochstühle, Wickeltische, Kinderzimmerlampen und anderes. Diese Produktreihe katapultiert Fisher-Price an die Führungsposition im Bereich der Baby-ausstattungsartikel.
1984 Der Firmenname wird von Fisher-Price Toys auf Fisher-Price geändert und spiegelt damit die Expansion der Firma in den Bereichen Babyausstattung und Lizenzprodukte, wie zum Beispiel Bücher, Kassetten und andere Nicht-Spielzeugprodukte wider.
1985 Die Marke Little People, die frühere Play Family, wird zur eingetragenen Handelsmarke von Fisher-Price.
1987 In East Aurora findet das erste Spielfest statt. Unter der Leitung der ToyTown Foundation ehrt das Spielfest das Spielzeugerbe der Stadt mit einer eigenen Weltklasse-Parade entlang der Main Street. Fisher-Price ist dabei einer der wichtigsten Teilnehmer.
Die 90er Jahre
- George H. W. Bush und Bill Clinton sind Präsidenten der USA.
- Durch seinen Sieg über den Republikaner George H. W. Bush wird der Demokrat Bill Clinton Präsident.
- Der mit dem Wolf tanzt gewinnt den Academy Award für den besten Film.
- Das World Wide Web wird für jedermann zugänglich und verändert die Art und Weise wie heute kommuniziert, Geld ausgegeben (Online-Spiele, Geschäfte) und Geschäfte getätigt (E-Commerce) werden.
- Das Rock and Roll Hall of Fame Museum wird in Cleveland eröffnet. Dieses ultramoderne 150.000 qm große Gebäude ist von dem bekannten Architekten I.M. Pei entworfen worden.
1991 Am 1. Juli gliedert Quaker Oats Fisher-Price als eigenständige Firma aus, die fortan an der New Yorker Börse gehandelt wird.
1993 Am 30. November tritt Fisher-Price in die Mattel Familie ein.
1994 Mattel kauft Kransco auf und gliedert die Marke Power Wheels, batteriebetriebene Fahrzeuge, bei Fisher-Price an.
1997 Mattel wächst durch eine Fusion mit Tyco Toys und ordnet die Marken View Master und Magna Doodle (heute Doodle Pro) Fisher-Price zu.
1998 Die Rescue Heroes-Figuren werden eingeführt. Sie sind die ersten gewaltfreien Actionfiguren auf dem Markt.
1999 Aus der Kombination von Fisher-Price und den früheren Tyco-Vorschulprodukten, die unter anderem auch den berühmten Kitzel Mich Elmo (in Deutschland: Kitzel Mich Ernie) beinhalten, entsteht Fisher-Price Brands.
Ab 2000
- George W. Bush wird als 43. Präsident der Vereinigten Staaten in sein Amt eingeführt.
- American Beauty gewinnt den Academy Award als bester Film.
- Beliebte Songs im Radio sind Drops of Jupiter, Fallin' und I'm like a Bird.
- George W. Bush gewinnt gegen Senator John Kerry zum zweiten Mal die Präsidentschaftswahlen.
- Ende 2004 leben in den USA 295.015.507 Menschen, die Weltbevölkerung beträgt 6.407.518.552.
2001 Anfang des Jahres produziert Fisher-Price eine limitierte Auflage der FDNY Rescue Heroes Billy Blazes Figur. Nach dem 11. September kündigen Fisher-Price und TOYS"R"US an, sämtliche Einnahmen aus dem Verkauf dieser Figur für den FDNY-Fond zu spenden.
2001 Kitzel Mich Elmo Überraschungs-Ausgabe folgt zur Feier des 5. Geburtstages des weltweiten Phänomens Kitzel Mich Elmo.
2002 Der Umsatz von Fisher-Price bei den Produkten, die in East Aurora produziert werden, übersteigt die 1-Milliarde-Marke.
2004 Fisher-Price startet die Feierlichkeiten zu seinem 75. Geburtstag mit einem Festwagen bei der 78. jährlichen Macy's Thanksgiving Day-Parade.
2005 Fisher-Price feiert seinen 75. Geburtstag mit Festivitäten über das ganze Jahr, um das reichhaltige Erbe der Firma zu ehren und seinen Gründern Anerkennung zu zollen.
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 Dr. Doodle 1931
 Snoopy Sniffer 1938
 Musical Push Chime 1950
 Corn Popper 1957
 Spielperlen 1957
 Spielperlen 1957
 Little People (Holz) 50er Jahre
 Safety School Bus 1959
 Farbring Pyramide 1960
 Play Family Bauernhof 1968
 Little People (Plastik) 70er Jahre
 Musical Box Plattenspieler 1971
 Little People Bauernhof 1991
 Little People 1991
 Little People 1997
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