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03.02.2010
Fisher-Price® Historie
Seit acht Jahrzehnten sorgt Fisher-Price für Spielspaß

Dreieich, Februar 2010. Alles begann 1930 mit zwei energiegeladenen Unternehmern, die sich ihr "inneres Kind" bewahrt hatten: Herman G. Fisher und Irving L. Price. Zusammen gründeten sie eine Firma, die im Laufe der Jahre weltweit zu einem der bekanntesten Unternehmen im Bereich Baby- und Vorschulspielzeug geworden ist – Fisher-Price.

Der Leitsatz der Firmengründer, der bis heute Bestand hat, lautet: "Kinder lieben Spielzeuge, die ihre Fantasie anregen, Spaß machen und lustig und überraschend sind“. Dieses Grundprinzip ist so einfach, dass es häufig übersehen wird. Bereits in den ersten Jahren haben Herman G. Fisher und Irving L. Price ihren Mitarbeitern die Spielzeuge zum Testen mitgegeben. Aus dieser Idee sollte sich in den darauffolgenden Jahren das sogenannte „Play Lab“ entwickeln, ein Spielelabor, in dem die Spiele von den besten Experten getestet werden – den Kindern selbst!



Die 30er Jahre – Wie alles begann
Das Duo richtete den Firmenhauptsitz für die Produktion in einem einfachen Betonbau in East Aurora (Bundesstaat New York) ein. Der Zusammenhalt der Firma, die anfänglich 15 Mitarbeiter zählte, lag in dem starken Vertrauen in ihre Gründer und der Erkenntnis, dass ein einheitliches Ziel erforderlich ist, um den Erfolg der Firma in der aktuellen wirtschaftlichen Lage sichern zu können.



Im Jahr 1931 konnte Fisher-Price ihre erste Produktreihe die „16 Hopefuls“ („die 16 Hoffnungsvollen“), zu der beispielsweise die Spielzeug-Ente Dr. Doodle gehörte, auf der Spielzeugmesse in New York der Öffentlichkeit vorstellen. Trotz des wirtschaftlichen Rückgangs in den späten 30er Jahren wuchs das Interesse der Verbraucher an den Fisher-Price Spielzeugen kontinuierlich. Besonders deutlich wurde dies nach der Einführung des Snoopy Sniffer, einem schwarz-weißen Hund, der die Erwartungen von Fisher-Price in solch einem Maße übertraf, dass die Firma Probleme hatte, allen Aufträgen nachzukommen.

Die 50er Jahre – Die Verwendung von Plastik bei Spielzeugen
Während des wirtschaftlichen Aufschwungs der 50er Jahre erkannte Fisher-Price die Vielseitigkeit und Vorteile von Plastik und verwendete erstmals dieses Material bei seinen Spielzeugen. Denn Plastik ermöglichte es den Designern, das Spielzeug lebendiger und langlebiger zu gestalten. Das erste Spielzeug dieser Art war die Buzzy Bee. Mit dem Erfolg der Buzzy Bee kreierte Fisher-Price ein weiteres Produkthighlight, das Kinderaugen zum Strahlen brachte: den Corn Popper. Er hat einen blauen Griff und zwei Rollen, auf denen eine durchsichtige Plastikblase mit bunten Bällchen befestigt ist. Sobald man ihn schiebt oder zieht, beginnen die Bällchen zu hüpfen und gegen die Blase zu ploppen. Nahtlos reiht sich auch das Plappertelefon, ein zeitloser Klassiker, in die Erfolgsgeschichte von Fisher-Price ein. Am Ende dieses Jahrzehnts umfasste die Fisher-Price Kollektion 39 Produkte, von denen über die Hälfte aus farbenfrohem, abwaschbarem Plastikmaterial bestand.



Gegen Ende der 50er Jahre stellte Fisher-Price den Vorläufer eines der langlebigsten und beliebtesten Produkte der gesamten Spielzeugindustrie vor – den Safety School Bus. Der Safety School Bus enthielt sechs kleine, herausnehmbare Holzfiguren, die den Spaß am Spiel derart steigerten, dass aus ihnen eine ganze Reihe von Spielsets hervorging, wie zum Beispiel ein Bauernhof, ein Haus, eine Schule und eine Werkstatt. Diese „Play Family“-Spielsets wurden Mitte der 80er zur Welt der Little People®, die Kindern helfen, heranzuwachsen und die Welt um sie herum zu entdecken und zu begreifen.

Die 60er Jahre – Innovationen und strukturelle Veränderungen
Zu Beginn der 60er Jahre stellte Fisher-Price ein weiteres Produkt vor, das ebenfalls zu einem Klassiker und zu einem Symbol für Fisher-Price werden sollte – die Farbring Pyramide. Dieses Spielzeug wurde als Lernspielzeug eingeführt und stand für das Bestreben der Firma, Produkte zu schaffen, die Spaß am Spiel mit Lernelementen verbinden und dem Entwicklungsstand des Kindes entsprechen und es fördern.



Im Jahr 1961 betrat Fisher-Price mit der Einrichtung des Fisher-Price Spielzeug-Forschungslabors Play Lab absolutes Neuland in der Branche. Die ursprüngliche Vision der Firmengründer, Spielzeug zu entwickeln, das Kinder nicht nur beschäftigt, sondern auch fördert und Spaß macht, konnte somit in die Tat umgesetzt werden. Als erstes seiner Art in der Spielzeugindustrie bietet das Play Lab einen Ort, an dem Designer und Ingenieure Kinder beim Spiel mit den Produkten beobachten und so eine direkte Rückmeldung von den "wahren Experten" – den Kindern selbst – erhalten. Der Erfolg des Spielzeug-Forschungslabors setzte sich über die folgenden Jahrzehnte fort und bildet bis heute den Mittelpunkt bei der Entwicklung von Spielzeugen.

Die 70er Jahre – Auf spielerische Weise lernen
Ende der 60er und in den 70er Jahren folgen das Plappertelefon, das für 26 Millionen Kinder das erste „Telefon“ in ihrem Leben ist, und der erste „Schallplattenspieler“ für Kinder: der Music Box Record Player. Durch ihr erstes „Telefon“ oder ihren ersten „Schallplattenspieler“ können Kinder auf spielerische Weise lernen, mit Alltagsgegenständen umzugehen.

Die 90er Jahre – Fisher-Price vereint sich mit Mattel
Im November 1993 vereinigten die Spielzeughersteller Fisher-Price und Mattel ihre Kräfte. Dank Mattels bereits starkem Netzwerk mit Niederlassungen in 150 Nationen bedeutete diese Fusion für Fisher-Price Wachstum in den internationalen Märkten. Mit dem Eintritt in die Mattel-Familie wird die Produktpalette von Fisher-Price noch umfangreicher. Durch den Zusammenschluss dieser Marken können auch Lizenzprodukte für die verschiedenen Altersgruppen von Kindern erfolgreich hergestellt werden.



Die 2000er – Fisher-Price weiter auf Erfolgskurs
Im Jahr 2000 wurde Fisher-Price durch Equitrend Surveys als "eine der Top Ten Marken der 90er Jahre" ermittelt. Marktforschungsinstitute belegen, dass Fisher-Price heute weltweit die Nummer eins aller Marken für Baby- und Vorschulspielzeuge ist und über die bekannteste und umfassendste Produktreihe von Vorschulspielzeugen weltweit verfügt. Anstelle der 16 Hopefuls, wie zu Beginn der Firmengeschichte, werden jetzt weltweit Tausende Spielzeuge etabliert – Fisher-Price verfügt damit über eine Produktpalette, die von Klein- bis hin zu Vorschulkinderspielzeug reicht.

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