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06.12.2007
Von der Welt erfahren wir nur über unsere Sinne - Eröffnung des MATTEL Lamalandes für behinderte Kinder
Wiesbaden/Dreieich, 05.12.07 - Durch nachhaltige Unterstützung von Mattel Deutschland wird nun für KÄNGURU in Wiesbaden eine Therapie mit Lamas für behinderte Kinder möglich. In Insgesamt drei Jahren spendete die Mattel Childrens Foundation $75.000,- zur Realisierung des Projektes. Am 5. Dezember übergab Peter Broegger, Geschäftsführer der MATTEL GmbH, in Anwesenheit der lokalen Presse den dritten Scheck in Höhe von $25.000,- im Rahmen einer kleinen Feierstunde zur Eröffnung des MATTEL Lamalandes an Wolfgang Groh, Vorstandsvorsitzender der IFB - Interessengemeinschaft für Behinderte e.V.



Das Areal der „Tiergestützten Therapie“ ist eingebettet in das bundesweit einzigartige Parkkonzept des sog. Snoezel-Park (sprich: Snusel-Park). Der Park ist die Vision des IFB Vorsitzenden Wolfgang Groh, der hilfebedürftigen, behinderten Menschen, vor allem Kindern, einen Außenraum schaffen möchte, in dem sie die Welt sinnlich erfahren können. So haben sie einen Ort, an dem sie für eine kurze Zeit Abstand zu ihren verzweifelten Lebenssituationen finden.

Dieser Park kann nur über Spenden finanziert werden. MATTEL Deutschland hatte den Mut, sich frühzeitig als Vorreiter an einem zentralen Punkt des Konzeptes zu beteiligen. Nicht nur finanziell, sondern auch tatkräftig. Denn in zwei Gruppen haben die Mitarbeiter von MATTEL in Dreieich an zwei Freitagen diesen Sommer in freiwilligen Arbeitseinsätzen wertvolle Hilfe geleistet. Eigenhändig wurden von Ihnen die Bäume gepflanzt, der Zaun gestellt und die Weide eingesät. Somit war die Grundlage für das neue Heim der Lama-Damen Feo und Para geschaffen, das nun eingeweiht wurde.

Heilsame Kräfte von Lamas als Alternative zur Delfintherapie
Schön, hässlich, schwarz oder weiß? Tieren ist es völlig egal, wie ihr menschliches Gegenüber aussieht – ohne Bedingungen kommt es ihnen einzig und allein auf den Menschen an. Das mag einer der Gründe sein, warum den Tieren therapeutische Erfolge gelingen. Besonders den Lamas werden heilsame Kräfte nachgesagt. Im Gegensatz zu manch anderen Tieren sind Lamas sehr zurückhaltend. Ausgezeichnet mit einer charmanten Neugierde stürmen sie nicht auf Menschen zu, sondern behalten zunächst eine sehr hilfreiche, freundliche Distanz.

Viele Familien mit behinderten Angehörigen sind auf der Suche nach alternativen Therapieformen. Oft haben herkömmliche Therapieangebote nicht den erhofften Erfolg gezeigt oder kommen aus individuellen Gründen nicht in Frage. Das Anliegen von KÄNGURU ist es, mit der lamagestützten Therapie eine wohnortnahe, finanziell tragbare Alternative zur Delfintherapie anzubieten.

Die Therapie mit Lamas verzeichnet bei Kindern und Jugendlichen große Erfolge: Wo Menschen keinen Zugang zu der verletzten Seele mehr haben, erreichen sie die Tiere und spenden Wärme und Geborgenheit. Insbesondere Verbesserung im Bereich der sprachlichen Modalitäten, deutliche Verbesserung im Bereich der grob- und feinmotorischen Fähigkeiten und positives Verhalten im Kontakt und der Kommunikation mit der Umwelt bei geistigen Behinderungen.

Nun sollen weitere Mitstreiter und Förderer gefunden werden, die helfen den Park weiter in die Wirklichkeit zu rufen. Kontakt und mehr Infos unter www.ifb-kaenguru.de

Cornelia Kreisel
Wiesbaden, 04.12.2007
KÄNGURU Öffentlichkeitsarbeit
Kontakt: 0177-411 80 62

Mattel Pressestelle
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Leitung Unternehmenskommunikation
Central, Northern & Southeast Europe, Middle East and Africa

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